Mission & Vision

Eine der wichtigsten Aufgaben ist für den FC Carl Zeiss Jena e.V., die Region zu fördern und Sportlern die Möglichkeit zu bieten, sich bei einem großen Traditionsverein wie den FCC zu verwirklichen.

Die Nachwuchsarbeit hat bei uns große Tradition. Schon in der Vergangenheit haben wir bewiesen, dass Spieler der 1. und 2. Bundesliga ihre Schritte in unserem Nachwuchsleistungszentrum gehen können. Stellvertretend sind zu nennen:

  • Bernd Schneider/ Nationalspieler (Karriere beendet)
  • Robert Enke/ Nationalspieler († am 10.November 2009)
  • Jörg Böhme/Nationalspieler (Karriere beendet)
  • Ronald Maul/ Nationalspieler (Karriere beendet)
  • Nils Petersen/ SC Freiburg
  • Tobias Werner/ ehemaliger Bundesligaspieler, jetzt Sportdirektor beim FCC
  • Norman Theuerkauf/ 1.FC Heidenheim
  • Florian Trinks/ ehemaliger Spieler der 2. Bundesliga (Karriere beendet)

Um dies auch in Zukunft gewährleisten zu können, arbeiten wir nach folgenden Grundsätzen und mit folgenden Vorraussetzungen:

Unter dem Motto „Wettkampf mit den Besten – Ausbildung mit System“ haben wir ein Konzept zur Nachwuchsförderung erarbeitet. Dabei spielen folgende Aspekte eine Rolle:

Objektivität und Wettbewerb

Unser Anspruch ist es, eine angemessene Leistungsanalyse, Belastungssteuerung, Verletzungsprophylaxe und Leistungsprognose durchführen zu können. In enger Zusammenarbeit mit der Friedrich – Schiller – Universität Jena führen wir hierfür leistungsdiagnostische Untersuchungen unter altersdifferenzierten Zielstellungen und Inhalten durch. Darüber hinaus wird der kontinuierlichen Entwicklungsbeobachtung und Entwicklungsbeschreibung aller Nachwuchsspieler große Bedeutung beigemessen.

Neben der halbjährlichen Einschätzung durch den Altersgruppentrainer werden zweimal jährlich ein breites Spektrum sportartspezifischer Leistungsparameter überprüft. Alle Daten/Erkenntnisse werden durch die Uni Heidelberg ausgewertet.

Schutz der Gesundheit

Im Sinne der Gesundheitsüberwachung, der Früherkennung möglicher Verletzungs- /Gesundheitsrisiken, aber auch zur Verhinderung eventueller Fehlbelastungen innerhalb des Trainings- und Wettkampfbetriebes unterziehen sich alle Spieler des Aufbau -u. Leistungstrainings einer umfangreichen medizinischen Untersuchung im Jahresrhythmus.

Die hohen Ansprüche des DFB- Nachwuchsleistungszentrums des FC Carl Zeiss Jena erfordern eine entsprechende Qualifikation der dort tätigen Trainer. Alle im Nachwuchsbereich des FCC beschäftigten Trainer sind diplomierte Sportlehrer/Sportwissenschaftler oder/und haben die A- bzw. B-Lizenz des DFB. Eine fachkompetente Ausbildung unserer Fußballer ist somit gewährleistet.

Die Trainingsinhalte werden zwischen der Sportschule und dem Mannschaftstraining koordiniert. Um den aufgezeigten Ansprüchen gerecht werden zu können, ist das Nachwuchsleistungszentrum als selbständige Abteilung im FC Carl Zeiss Jena konzipiert. Dies ermöglicht eine weitere Entwicklung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit unabhängig von der Leistungsfähigkeit der ersten Mannschaft.

Verbindlichkeit - Langfristigkeit - Verlässlichkeit 

Die Ausbildung innerhalb unserer Sportart soll ständig in ihren Inhalten, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen plan- und überschaubar bleiben. Der FC Carl Zeiss Jena hat das stete Bestreben die Zusammenarbeit zwischen Spieler (Auszubildender) und Verein (Ausbilder) im Rahmen des Ausbildungsprozesses längerfristig zu gestalten (mindestens 2 -3Jahre).

Alterdifferenzierte Ausbildungs- bzw. Lernziele sowie kontinuierlich sehr gute materielle und personelle Voraussetzungen sind hierfür wohl die wichtigsten Eckpfeiler. Daraus ableitend hat somit jeder Sportler die Aufgabe, diese Voraussetzungen unter größtmöglichen persönlichen Einsatz für seine optimale sportliche Entwicklung zu nutzen!

Qualität - Intensität - Ausgewogenheit

Im Zusammenwirken von Schule und Verein bei der Nachwuchsausbildung besitzt Jena einen unschätzbaren Standortvorteil. Die enge personelle (Lehrer der Einrichtung sind teilweise Trainer im Verein), strukturelle (Kombination von Spezialtraining bzw. indiv. positionsspezifisches Fördertraining am Vormittag) und lokale Verzahnung von Schule/Internat und Verein (ganz kurze Wegstrecken ) liefert optimale Voraussetzungen. Nur auf dieser Basis ist es möglich, Belastungen - schulische und sportliche - zum Vorteil der Sportler ausgewogen zu gestalten. So wird über den intensiven Dialog zwischen Schule und Verein ein inhaltliches und methodisches Ineinandergreifen im Rahmen der Trainingsarbeit möglich.

Durch die Anwendung des Konzeptes verfolgt der FC Carl Zeiss Jena folgende Ziele:

  • Sicherung einer hohen Ausbildungsqualität 
  • eine wettkampforientierte schulische Ausbildung 
  • trotz hoher physischer Anforderungen eine altersgerechte gesunde Entwicklung der Spieler durch regelmäßige Untersuchungen und Berücksichtigung leistungsdiagnostischer Grundlagen in der Trainingsmethodik 
  • die besten Talente, insbesondere die DFB-Auswahlkader, vertraglich an den FCC zu binden
  • Sicherung der Zugehörigkeit in der A-und B-Junioren Bundesliga bzw. der C-Junioren Regionalliga
  • Sicherung der Zugehörigkeit unserer U23 zur NOFV- Oberliga
  • jährlich 1-6 Spieler aus den A-Junioren für den Lizenzbereich anzubieten

  • 16 Mannschaften
  • ca. 250 Fußballer aus mehreren Bundesländern (zwischen 5 und 20 Jahren)
  •  Kooperation mit dem  Sportgymnasium
  • alle Mannschaften aktuell in höchster Spielklasse auf Ebenen des DFB, NOFV und TFV

sehr gute infrastrukturelle Voraussetzungen:

  • Trainingsgelände im Ernst-Abbe Sportfeld und Sportgymnasium in unmittelbarer Nachbarschaft
  • Zehn Naturrasen – Großfelder
  • Ein Kunstrasenfeld mit Flutlicht
  • Vier Kleinfelder (davon ein Kunstrasen mit Flutlicht) in bester Qualität
  • Eine große und eine kleine Trainingshalle
  • Zweimal Sauna
  • Entspannungsbecken sowie physiotherapeutische Einrichtungen

Um das Konzept erfolgreich anwenden zu können und die äußerst positive Nachwuchsarbeit in Zukunft fortsetzen zu können, braucht der FC Carl Zeiss Jena Partner. Begrenzte personelle und materielle Ressourcen machen solche Zusammenarbeiten zwingend notwendig.

Zum einen wollen wir natürlich den Standortvorteil der Stadt Jena nutzen und kooperieren dementsprechend mit dem Sportgymnasium und der Friedrich - Schiller - Universität.

Darüber hinaus ist das Nachwuchsleistungszentrum auch immer offen für wirtschaftliche Zusammenarbeiten. Das erfolgreiche Auftreten sowohl auf regionaler und überregionaler Ebene ermöglicht offensive Werbung für Firmen und Produkte in einer großen Öffentlichkeit.

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