Berichte der Saison

Zeiss schlägt Rot-Weiß mit 3:1

Jena gewinnt das Thüringen-Derby

Das „Thüringen-Derby“ in der D-Junioren-Verbandsliga Staffel 4 entschied der FC Carl Zeiss Jena für sich. Den FC Rot-Weiß Erfurt schlugen die Blau-Gelb-Weißen im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 3:1. „Ein verdienter Derbysieg; wir dominierten das Spiel von Beginn an“, konstatierte Trainer Jonas Ziermann. Und doch gingen die Gäste aus der Blumenstadt zunächst in Führung; aus dem Nichts heraus beförderten die Jenaer den Ball in der 10. Minute unglücklicherweise ins eigene Tor. Der Ausgleich fiel eine Viertelstunde später: Leopold Winkler war nach einem vom RWE-Torhüter zunächst abgewehrten Ball hellwach und staubte zum 1:1-Pausenstand ab. „Wir waren in einigen Zweikämpfen etwas zu passiv und konnten einige aussichtsreiche Überzahl-Situationen nicht konsequent ausspielen“, sagte Ziermann. Nach dem Seitenwechsel war Zeiss nochmals besser und aggressiver in der Zweikampfführung. Die Jenaer störten die Gegner oft noch vor der Ballannahme und ließen kaum noch Angriffe und Abschlüsse zu. In der 43. Minute ging der FCC durch Luke Frießleben in Führung. Der E-Junior, der an diesem Tag aufgrund mehrerer krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle in der U12 aushalf, legte sodann das Tor zum 3:1-Endstand (50.) nach. „Wir haben uns den Sieg vor allem aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient, wobei dieser am Ende noch deutlicher hätte ausfallen müssen“, resümierte Jonas Ziermann

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena U12 (15 Spiele, 40 Punkte, 80:11 Tore)
2. FC Borntal Erfurt U13 (15, 34, 71:15)
3. SV Schott Jena U13 (14, 30, 62:18)
4. FC Rot-Weiß Erfurt U12 (15, 24, 58:34).


Ruppiges Spitzenspiel ohne Lerneffekt

Jena unterliegt Verfolger 0:1

Mit 1:0 verlor der FC Carl Zeiss Jena das Spitzenspiel in der D-Junioren-Verbandsliga Staffel 4 beim FC Borntal Erfurt. „Wir hatten in der ersten Halbzeit ein Chancenplus, waren aber im Eins-gegen-Eins gegen den Torhüter zu unpräzise“, sagte Trainer Ruben Fredrich. Die jahrgangsälteren und groß gewachsenen Gastgeber operierten meist mit hohen Pässen in die Spitze. Aus einem individuellen Fehler resultierte sodann das bereits spielentscheidende Führungstor der Gastgeber – Borntals Nima Amiri traf in der 32. Minute. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zunehmend ruppiger und unansehnlicher. „Beide Mannschaften hatte kaum noch Tormöglichkeiten, weil immer wieder Foulspiele das Spiel unterbrachen“, sagte Fredrich. Starker Wind und der große Platz gaben dem Duell den Rest. „In diesem Spiel hatte keine Mannschaft einen Lerneffekt“, berichtete Ruben Fredrich kritisch.


Zeiss kombiniert sich zum Sieg

Torhüter Tim Giersdorf mit guten Paraden

Das Spitzenspiel und Oberaue-Derby der D-Junioren-Verbandsliga Staffel 4 gewann der FC Carl Zeiss Jena mit 3:0 gegen die U13 des SV Schott. Zunächst hatte Zeiss jedoch Schwierigkeiten sich spielerische Lösungen zu erarbeiten. „Wir hatten zu wenig Tempo im Aufbauspiel und haben den Ball zu langsam zirkulieren lassen“, berichtete Trainer Jonas Ziermann. Schott kam gleich zu mehreren guten Tor-Möglichkeiten, die FCC-Torhüter Tim Giersdorf mit guten Paraden vereitelte. Quasi mit dem Pausenpfiff brachte Luka Jovic den Klub schließlich in Führung (30.). Im zweiten Durchgang steigerte Zeiss das Tempo, kombinierte flüssiger und kreierte auch mehrere Chancen. Lennox Fink (41.) und Vincent Delinger (60.) trafen. „Alles in allem ein verdienter Sieg“, sagte Ziermann.

Die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (13 Spiele, 37 Punkte, 77:9 Tore)
2. FC Borntal Erfurt (13, 28, 66:15)
3. SV Schott Jena (13, 27, 58:17)
4. FC Rot-Weiß Erfurt II (13, 24, 56:27).


FCC mit Kantersieg nach der Winterpause

Zeiss erzielt elf Tore bei Empor

Einen klaren 0:11-Auswärtssieg bei der U13 des SV Empor Erfurt feierte der FC Carl Zeiss Jena in der D-Junioren-Verbandsliga Staffel 4. Im Steigerwaldstadion zeichnete sich gleich von Beginn an ein Spiel auf ein Tor ab. Pit „Pepe“ Kirchhoff (3./7.) und Til Halata (8.) brachten den Klub früh in Führung; Luca Jovic (28.) stellte den 0:4-Pausenstand her. Trainer Ruben Fredrich sah trotz des klaren Ergebnisses noch Potential: „Wir haben viele herausgespielte Torchancen wegen unpräziser Torschüsse nicht genutzt“, sagte er und verwies auch auf das oft mangelnde Spieltempo nach guten tiefen Pässen. Umso besser agierte die Mannschaft nach dem Seitenwechsel: dominanteres Auftreten, gelungene Kombinationen, effektivere Torabschlüsse. Binnen der letzten zwanzig Spielminuten erzielten die Blau-Gelb-Weißen sieben Treffer: Vincent Delinger (50./58./65.), Ole-Kristian Hähnert (60./66.), Leopold Winkler (61./70.). „Unsere Kinder konnten den vorgegebenen Aufgabenschwerpunkt – erster Kontakt mit dynamischer Anschlussaktion – in der zweiten Halbzeit erfüllen“, sagte Fredrich zufrieden.

Die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (12 Spiele, 34 Punkte, 74:9 Tore)
2. SV Schott Jena (12, 27, 58:14)

8. SV Empor Erfurt (12, 1, 6:84).


Zwei Testspiele zur Vorbereitung auf die Restrunde

FCC misst sich mit Weißenfeld und Leipzig

1:1-Unentschieden endete das Testspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen die U13 des JFV Weißenfels (Landesliga Sachsen) über dreimal 20 Minuten. Nach der langen Hallensaison stand im zweiten Freiluft-Testspiel dieses Jahres die Rückgewöhnung an das große Feld im Fokus – insbesondere: Spielpraxis sammeln, Spielfreude entwickeln und die „fußballspezifische“ Kondition schulen. Im ersten Drittel spielten die Blau-Gelb-Weißen gutes Pressing und jagten verlorenen gegangenen Bällen gut nach. Im zweiten und dritten Drittel fiel es der Mannschaft hingegen zusehends schwerer, gegen die robusten und körperlich überlegenen Weißenfelser Torchancen zu kreieren. „Das Ergebnis ist zweitrangig, wichtiger sind für uns die Erkenntnisse im technisch-taktischen Bereich“, sagte Trainer Jonas Ziermann.

Einen Tag zuvor verlor die Mannschaft den Leistungsvergleich gegen RasenBallsport Leipzig mit 1:3. Von Beginn an bestimmten die Sachsen den Takt und das Spieltempo. „Unsere technischen Fertigkeiten wurden unter großem gegnerischen Druck auf den Prüfstand gestellt“, sagte Trainer Ruben Fredrich. Zeiss versuchte im ersten Drittel gegen drängende Leipziger im Umschaltspiel Nadelstiche zu setzen – die gefährlichste Torchance hatte Luka Jovic. Im ähnlich verlaufenden zweiten Durchgang kam Leipzig in kurzer Folge zu zwei Treffern; Jenas Ole Hähnert erzielte den Anschlusstreffer. Im Schlussdrittel kam der FCC gegen die weiterhin unermüdlich pressenden Leipziger kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, ließen jedoch auch nur einen weiteren Gegentreffer zum 1:3-Endstand zu.

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