Berichte der Saison


FC Carl Zeiss Jena erleidet Rückschlag

FCC unterliegt Wismut Gera

In der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 erlitt der FC Carl Zeiss Jena einen Rückschlag: Das Heimspiel gegen die BSG Wismut Gera verlor der Klub mit 2:4. Ein Fehlpasses in der 1. Spielminute begründete den frühen Rückstand der Gastgeber durch das Tor von Geras Nicolas Boser. Bis zur Pause drehte Zeiss das Ergebnis allerdings: Timon Brömel (12.) traf zum Ausgleich und Maxim Bevz (22.) zur Führung. Trotzdem war Trainer Alexander Sattler ganz und gar nicht zufrieden. Er bemängelte die „fehlende Qualität der Abschlüsse, zu wenige Druckphasen am Strafraum und mangelnde Konsequenz“ seiner Mannschaft. Denn die nur knappe Führung zur Pause entsprach dem Spielverlauf nicht. In der zweiten Hälfte ergab sich aber ein ähnliches Bild: Eigene Chancen verebbten nach sich wiederholenden Mustern und Jena verteidigte die wenigen Offensivaktionen der Gäste inkonsequent. Diese nutzen ihre Chancen und drehten das Spiel: Carlos Schäfer (44.) glich aus, Jamshid Jameh (46.) brachte Wismut in Führung. Damit sackte die – Sattler: – „ohnehin schon wenig Präsenz versprühende Einstellung“ weiter ab; im noch laufenden Spiel begannen die Spieler mit der Fehlersuche. Das nutzte Gera abermals aus: Leon Wengler (60.) traf zum Endstand. Sicher begünstigte auch die fehlende Frische durch intensive Trainingswochen den Verlauf der Partie, schlussfolgerte Sattler. Die eigene Einstellung und Körpersprache müsse hingegen jeder Spieler selbstkritisch reflektieren. „Da liegt, denke ich, insbesondere nach schwachen Leistungen oder Niederlagen das größte Potential, welches wir in unserer Funktion aus den Jungs herausholen wollen und einfordern“, betonte Alexander Sattler.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Rot-Weiß Erfurt U15 (15 Spiele, 42 Punkte, 124:9 Tore)
2. JFC Gera U15 (16, 38, 64:13)
3. FC Carl Zeiss Jena U14 (15, 36, 124:20)
4. ZFC Meuselwitz U15 (15, 33, 56:37)

7. BSG Wismut Gera U15 (16, 21, 30:76).


Ein ungefährdeter Kantersieg in Lusan

FCC mit "zwei unterschiedlichen Halbzeiten"


Das Heimspiel in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 gegen den Lusaner SC 1980 gewann der FC Carl Zeiss Jena klar mit 13:0 (6:0). „Wir haben zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten gespielt“, konstatierte Trainer Alexander Sattler. Seine Mannschaft erarbeitete sich über „positionsspezifische Aufgaben“ ein neues Spielsystem. Das gelang im ersten Durchgang jedoch nur mäßig. „Wir hatten eine ungewöhnlich schwache Tagesform und nicht toll kombiniert“, stellte Sattler fest. Die Tore fielen früh durch Fritz Schröder (5./11./21.), Timon Brömel (15.) und Jeremy Meinhardt (17./20.). Bis zur Pause hing die Partie dann aber durch. Umstellungen und Wechsel in der Halbzeitpause veränderten den Charakter des Jenaer Spiels: „Wir hatten Zug im Angriff, haben klasse in die Tiefe gespielt und kamen mit viel Tempo über die Halbstürmer und die Mittelfeldaußen“, sagte Sattler, dessen Spieler schönen Kombinationsfußball zeigten. Die entscheidenden Bälle spielten in der Regel Fritz Schröder oder Jeremy Meinhardt; die Tore erzielten Maxim Bevz (per Kopfball 42./49.), Timon Brömel (per Lupfer 45./55.), Jeremy Meinhardt (58./70.) und Philip Eckardt (67.). Insbesondere der Spielwitz, mit dem die Mannschaft agierte, erfreute den Trainer. „Da hat man dann unser wahres Gesicht gesehen“, sagte Sattler, der den jederzeit fair spielenden und kräftig Gegenwehr leistenden Gästen Lob zollte.

Der Blick in die U15-Verbandsliga-Tabelle:
1. FC Rot-Weiß Erfurt (14 Spiele, 39 Punkte, 122:9 Tore)
2. JFC Gera (15, 38, 64:11)
3. FC Carl Zeiss Jena (14, 36, 122:16)
4. ZFC Meuselwitz (14, 30, 51:37)

9. Lusaner SC 1980 (14, 15, 21:70).


Zeiss verliert hochkarätiges Derby knapp

Sattler: "Haben ein richtig gutes Spiel gemacht!"


Ein packendes und hochkarätiges „Thüringen-Derby“ lieferte sich der FC Carl Zeiss Jena mit der U15 des FC Rot-Weiß Erfurt. Im Spitzenspiel der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 1 unterlag der FCC am Ende denkbar knapp mit 2:3. „Wir haben über 70 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte Trainer Alexander Sattler stolz. Er lobte insbesondere die Cleverness, die Konsequenz, die Zweikampfstärke und die Laufbereitschaft seiner Mannschaft. Von Beginn an erarbeiteten sich die Blau-Gelb-Weißen so zwar viele Spielanteile, kamen aber zunächst nicht gut ins sogenannte Übergangsspiel hinein. In der 24. Minute brachte Maxime Langer die Gastgeber in Führung. Davon erholten sich die mehrheitlich jahrgangsjüngeren Jenaer aber rasch: Nur vier Minuten später verwandelte Philip „Ecki“ Eckardt eine von Fritz Schröder passgenau in den Strafraum geschlagene „Bogenlampe“ zum Ausgleich und Pausenstand – 1:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die nun hochstehenden Erfurter den Druck. Jena operierte fortan mit vielen langen Bällen und kam zu mehreren Möglichkeiten: In der 45. Minute traf Fritz Schröder gar zur zwischenzeitlichen 1:2-Führung – Benjamin Zank hatte den Konter nach einem Erfurter Eckball mit einem schnellen Pass zwischen den beiden rot-weißen Verteidigern hindurch in den Lauf des Torjägers eingeleitet. Mit zunehmender Spieldauer fiel es Zeiss aber zusehends schwerer, dass schnelle Konterspiel der Gastgeber zu unterbinden. In der 50. Minute erzielte Emilio Heß den Ausgleich und Clemens Lehmann in der ersten Minute der Nachspielzeit das Erfurter Siegtor. Dazwischen hatte Benjamin Zank den Ball zwar nochmal im Erfurter Tor platziert, dabei aber im Abseits gestanden. „Die anderen klaren Situationen, die wir hatten, wurden geblockt, gehalten oder flogen knapp an Latte oder Pfosten vorbei“, resümierte Sattler: „Schade!“

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Rot-Weiß Erfurt (13 Spiele, 36 Punkte, 116:9 Tore)
2. JFC Gera (14, 35, 61:11)
3. FC Carl Zeiss Jena (13, 33, 109:16)
4. ZFC Meuselwitz (13, 30, 51:34).

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