Berichte der Saison

FCC setzt Siegesserie fort

Lob für Torhüter Paul Sommer

Einen zu jeder Zeit ungefährdeten 5:0-Erfolg verbuchte der FC Carl Zeiss Jena im Spiel gegen den FC Borntal Erfurt in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 2. Milan Dörr brachte den Klub in der 13. Minute in Führung. In der 35. Minute traf Simon Feistner zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel schraubten Sascha Winefeld (39.), Milan Dörr (45.) und Fabio Ertmer (53.) das Ergebnis in die Höhe. Viele Chancen vergab die Zeiss-Elf jedoch. „Es ist wichtig, zu versuchen, bis an die eigenen Grenzen zu gehen, den Ball schneller laufen zu lassen und vorm Tor den besser stehenden Mitspieler in Szene zu setzen“, sagte Trainer Jörg Fleischer. Solche Spiele sollten die Spieler nutzen, um an den taktischen Details zu arbeiten. Ein besonderes Lob zollte Fleischer seinem Torhüter Paul Sommer. Der werde in Spielen dieser Art nicht gefordert – und das komme im Verbandsliga-Saisonverlauf leider viel zu oft vor. „Dafür hängt er sich aber in jedem Training voll rein. Da glänzt er und übernimmt eine Vorbildfunktion“, betonte Jörg Fleischer.

Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (16 Spiele, 48 Punkte, 134:5 Tore)
2. JFV Eichsfeld (15, 37, 66:22)

6. FC Borntal Erfurt (16, 23, 41:47).


Dörr-Hattrick binnen einer Minute

FCC siegt im Erfuter Norden

Einen ungefährdeten 0:5-Auswärtssieg errang der FC Carl Zeiss Jena in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 2 beim FC Erfurt Nord. Milan Dörr brachte den Klub in der 19. Spielminute in Führung. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Erfurter zunächst ein Eigentor (38.), ehe Milan Dörr innerhalb nur einer einzigen Spielminute einen lupenreinen Hattrick erzielte.

Der Blick in die Verbandsliga-Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (15 Spiele, 45 Punkte, 129:5 Tore)
2. JFV Eichsfeld Mitte (15, 37, 66:22)

7. FC Erfurt Nord (15, 20, 21:33).


Durchnittliches Spiel ohne Höhen

Zeiss schlägt Rot-Weiß

Mit 5:2 schlug der FC Carl Zeiss Jena den FC Rot-Weiß Erfurt II in der C-Junioren-Verbandsliga Staffel 2. Trainer Jörg Fleischer sah „ein durchschnittliches Spiel ohne Höhen“. Im Ernst-Abbe-Sportfeld brachte Vincent Miclo den Klub bereits in der vierten Spielminute in Führung; Sascha Winefeld traf in der 27. Minute zum 2:0-Pausenstand. Auf den Erfurter Anschlusstreffer von Tarek Ben Mahmoud kurz nach dem Seitenwechsel, reagierten die Jenaer prompt: Carlos Ackermann (37.), Erik Deckert (54.) und Milan Dörr (55.) schraubten den Spielstand in die Höhe. Den Schlusspunkt setzte Erfurts William Kallenbach, der in der 65. Minute den Endstand herstellte.

Die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (14 Spiele, 42 Punkte, 124:5 Tore)
2. JFV Eichsfeld Mitte (14, 34, 56:22)
3. FC Rot-Weiß Erfurt II (14, 23, 35:24).


Lukas Kwasniok bittet nach emotionalem Ausbruch um Entschuldigung

Lukas Kwasniok hat sein Versprechen eingelöst! Am Donnerstag besuchte der Cheftrainer die U15-Junioren unseres FC Carl Zeiss Jena beim Training – dort bat er die Jugendlichen für seinen emotionalen Ausbruch beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC um Verzeihung.
Zur Erinnerung: Da ein Balljunge nach Ansicht des 37-Jährigen mit der zu raschen Rückgabe des Balles die Partie zugunsten des Gegners unnötig schnell gemacht habe, hatte er den Betroffenen im Eifer des Gefechtes schimpfend zurecht gewiesen. Jäh meldete sich das schlechte Gewissen des Fußballlehrers: Er suchte das Gespräch und verabredete ein Treffen mit dem jungen Mann. Der heißt übrigens Gabriel Ziegler und spielt in der U15 des FCC – der Mannschaft also, die am vergangenen Wochenende NOFV-Hallenmeister wurde. „Deshalb habe ich die Jungs auch erst einmal zu ihrem Sieg beglückwünscht“, sagte Lukas Kwasniok. Im Karlsruhe-Spiel habe er einen Fehler begangen. „Und wenn man einen Fehler macht, muss man auch den Mut aufbringen, hinzugehen und um Entschuldigung zu bitten“, betonte er reumütig. Das tat er am Donnerstag – und zwar nicht nur gegenüber Gabriel, sondern gleich der gesamten Mannschaft. Damit wolle er Vorbild sein und zeigen, dass es entscheidend sei, für eigenes Fehlverhalten gerade zu stehen. „Es war mir wichtig, dass alle das mit auf ihren weiteren Weg nehmen“, bekräftigte Kwasniok.

Die Spieler haben die Entschuldigung des Cheftrainers natürlich angenommen – Ehrensache! Für Gabriel hatte Lukas Kwasniok außerdem ein Geschenk dabei: Ein Trikot mit allen Unterschriften der Ersten Mannschaft.


FC Carl Zeiss Jena gewinnt NOFV-Futsal-Meisterschaft

U15 löst Ticket für Deutsche Meisterschaft in Gevelsberg

 

Der FC Carl Zeiss Jena ist NOFV-Hallenmeister der C-Junioren! Damit qualifizierte sich die Mannschaft zugleich für die DFB-Futsal-Meisterschaft Ende März im nordrhein-westfälischen Gevelsberg. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir zum Bundesfinale fahren. Das ist eine Riesensache für den FCC, für uns alle“, sagte Trainer Jörg Fleischer noch Stunden nach dem überraschenden Titelgewinn überglücklich.

Die Entscheidung fiel erst im letzten Jenaer Turnierspiel gegen Hertha BSC. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Berliner kein Gegentor kassiert und führten die Tabelle, nach der zuvor unglücklichen Niederlage des FCC gegen den JFV Weißenfels, mit einem Punkt Vorsprung an. In diesem „Endspiel“ brachte Jeremy Meinhardt den Klub nach „guter Kombination“ mit Nick Höfer etwa vier Minuten vor dem Ende in Führung. Auf der anderen Seite verteidigten die Blau-Gelb-Weißen das eigene Tor mit Haut und Haar; an Torwart Paul Sommer führte kein Weg vorbei. „Er hat den Sieg mit Superreflexen festgehalten“, sagte Fleischer. Eine Sekunde vor dem Schlusspfiff aber mussten die Jenaer noch einmal zittern: Nach dem „vierten Foul“ erhielten die Herthaner den gefürchteten Freistoß aus kurzer Distanz ohne Mauer zugesprochen. Doch der Berliner verfehlte das Tor knapp – Jena siegte mit 1:0. „Danach hat die Freude keine Grenze gekannt“, berichtete Fleischer. Spieler und Trainer hatten sich jubelnd und mit Tränen der Freude in den Augen in den Armen gelegen. Dieser Titel sei ein tolles Aushängeschild für den Klub. Der Erfolg zeige, dass „wir eine gute Ausbildung machen, die Jungs im richtigen Moment Zähne zeigen und alles in die Waagschale werfen können“, bekräftigte der Trainer.

In das Turnier waren die Jenaer mit drei Siegen gegen den FC Mecklenburg Schwerin (3:1), die SG Dynamo Dresden (3:0) und – mit einer „sehr guten Leistung im ersten Schlüsselspiel“ – den FC Energie Cottbus (2:0) gestartet. Vom ersten Augenblick an überzeugte die Mannschaft dabei mit ausgezeichneter Zweikampfführung, schnellem Umschaltspiel und großem Kampfgeist. Gegen Weißenfels aber stockte der gute Lauf kurz: „Wir sind angerannt, hatten aber keine intelligente Lösung und haben eine Ohrfeige bekommen“, resümierte Fleischer die 0:1-Niederlage. Vielleicht aber, vermutet er später, sei es gar nicht schlecht gewesen mit ebendieser Niederlage und nicht etwa einem dünnen Punktepolster im Rücken in das „Endspiel“ zu gehen. „Im Futsal ist alles möglich; das haben wir gezeigt“, sagte Jörg Fleischer, der abschließend allen von Herzen dankte, die Anteil an diesem besonderen Erfolg haben: den Spielern, die nun in Berlin auf dem Platz standen, ebenso wie denjenigen, die den Klub in der Landesvor- und Landesendrunde auf die Siegerstraße führten sowie seinen Trainerkollegen Christian Puta, Heike Schwolow und Krzystof Kowalik – denn: „Dieser Erfolg gehört allen, der gesamten Mannschaft!“

Ergebnis:

1. FC Carl Zeiss Jena* (12 Punkte, 9:2 Tore)
2. Hertha BSC* (10, 15:1)
3. FC Energie Cottbus (10, 10:4)
4. JFV Weißenfels (6, 5:11)
5. FC Mecklenburg Schwerin (3, 2:12)
6. SG Dynamo Dresden (3, 3:14).
(*qualifiziert für die DFB-Futsal-Meisterschaft)

FCC-Torwart Paul Sommer wurde als „bester Torhüter“ in das All-Star-Team des Turniers gewählt.

Offizielle Partner