Berichte der Saison

Mannschaft zeigte Charakter

FCC besiegt Hertha 03

 

Der FC Carl Zeiss Jena errang beim FC Hertha 03 Zehlendorf einen 5:2-Sieg in der B-Junioren-Regionalliga Nordost. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen: Sie hat auf einem kleinen alten Kunstrasen bei strömendem Regen gegen einen aggressiven Gegner Charakter gezeigt – der Sieg ist hochverdient“, sagte Trainer Daniel Wölfel. Die ersten fünf bis zehn Minuten brauchten die Spieler jedoch, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen – und dazu zählten neben Spielfeld und Witterung auch die Provokationen und Zweikampfhärte der Gastgeber. Dann aber steigerten die Blau-Gelb-Weißen ihre Leistungen von Minuten zu Minute. Infolge einer Standardsituation der Herthaner in der 18. Minute überrumpelte Jena die Gastgeber: Max Grimm setzte sich durch und dann David Brähler, der zur Führung traf, in Szene. In der 40. Spielminute schlug Silas Hagemann einen Freistoß quasi direkt auf den Kopf von Rocco Baxmann, der das Spielgerät zum 0:2 ins Tor beförderte. Ein Fehler im Spielaufbau führte im direkten Gegenzug zum Anschlusstreffer des Berliners Artur Sajfutdinov in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der Dämpfer kurz vor dem Halbzeitpfiff beeindrucke die Zeiss-Elf nicht. Im Gegenteil: „Wir sind gut aus der Pause gekommen, hatten dann sogar unsere beste Phase“, sagte Wölfel, dessen Mannschaft die Zehlendorfer immer wieder zu Fehlern zwang. In der 47. Minute eroberte Philipp Schmitz den Ball, Silas Hagemann bediente David Brähler, der abermals traf – 1:3. Einen Torschuss Alexander Prokopenkos konnte Hertha-Torhüter Gianluca Gerken zunächst klären – den daraus resultierenden Eckball verwandelte Silas Hagemann von der Strafraumgrenze. Und wieder kommt es im direkten Gegenzug zu einem Fehler im Spielaufbau, den Berlins Ali Keskin zum zwischenzeitlichen 2:4 ausnutze. „Da waren wir etwas zu lässig“, sagte Wölfel. Danach hat Patrick Scheder noch eine Chance aus der Distanz; David Brähler brachte den Ball zwar zum dritten Mal im Tor unter, stand aber im Abseits. In der sechsten Minute der Nachspielzeit ist es schließlich der eine Viertelstunde zuvor eingewechselte Oskar Zorn, der - nach Vorarbeit von Fabian Schneider Utria - zum Endstand traf.


Der Blick in die Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (19 Spiele, 44 Punkte, 47:17 Tore)
2. 1. FC Magdeburg (18, 37, 43:19)

11. F.C. Hertha 03 Zehlendorf (19, 16, 19:42).


Leistungsgerechtes Remis in der Hauptstadt

Im Olympiastadion fielen keine Tore

Keine Tore fielen beim Gastspiel des FC Carl Zeiss Jena in der B-Junioren-Regionalliga Nordost bei Hertha BSC II. In der ersten 25 Minuten dominierten die Platzherren des Geschehen im Olympiastadion: „Wir waren einfach noch nicht im Spiel“, sagte Trainer Daniel Wölfel. In dieser Phase kamen die Berliner zu drei brandgefährlichen Möglichkeiten: einmal bewahrte der Pfosten, zweimal Torhüter Kevin Kratzsch den FCC vor dem drohenden Rückstand. Mit fortlaufender Dauer fanden die Jenaer zusehends besser in die Partie hinein und erarbeiteten sich gute Chancen: Eine Flanke von David Brähler verpasst Alexander Prokopenko im Strafraum knapp; um Haaresbreite fliegt danach der Kopfball von Patrick Scheder am Gehäuse vorbei. Seitenwechsel. Die – Wölfel: – „Riesenchance zur Führung“ hatte in der 50. Spielminute Josia-Levi Walther, der das Spielgerät im Zweikampf mit BSC-Torhüter Jasper Kühn abermals nur knapp am Tor vorbei schoss; Alexander Prokopenko traf aus 16 Metern die Latte. In der Folge begegneten sich beide Mannschaften in dem weiterhin chancenreichen Duell auf Augenhöhe. Kurz vor dem Ende der Partie wird Patrick Scheder im Berliner Strafraum zwar gefoult, der Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus. In der Nachspielzeit erhielten beide Mannschaften jeweils einen Freistoß in aussichtsreicher Position: Jena drosch den Ball in die Mauer, Hertha über das Tor. „Wir sind auf einen spielstarken Gegner getroffen“, resümierte der Trainer; die Punkteteilung sei – insbesondere mit Blick auf die schwache Anfangsphase der Blau-Gelb-Weißen – durchaus gerecht.


Der Blick in die Regionalliga-Tabelle:
1. FC Carl Zeiss Jena (18 Spiele, 41 Punkte, 42:15 Tore)
2. 1. FC Magdeburg (18, 37, 43:19)
3. Hallescher FC (18, 37, 34:17)
4. FC Erzgebirge Aue (18, 33, 45:19)
5. RasenBallsport Leipzig II (17, 33, 40:27)
6. Hertha BSC II (18, 32, 36:20).


Der Wille machte den Unterschied

FCC gewinnt Spitzenspiel gegen Halle

Mit 2:0 gewann unser FC Carl Zeiss Jena das Spitzenspiel in der B-Junioren-Regionalliga Nordost gegen den Halleschen FC im Ernst-Abbe-Sportfeld. Damit bekräftigte die Zeiss-Elf ihre Tabellenführung: Der Vorsprung auf die zuvor punktgleichen Hallenser beträgt nunmehr drei Zähler. Trainer Daniel Wölfel zog unmittelbar nach dem Ende des hochklassigen Duells ein überaus zufriedenes Resümee: „Es gibt nichts Schöneres, als so ein Spiel abzuliefern“, sagte der 29-Jährige stolz. Von der ersten Minute an schenkten sich beide Mannschaften nichts; packende und intensive Zweikämpfe unterstrichen klar die große Bedeutung der Partie. „Es ist ein verdienter Sieg, weil wir mehr dafür getan haben“, betonte Wölfel. Während die Gäste über weite Strecken auf Konter lauerten, drängte Jena gegen gut verteidigende Hallenser auf die Führung - im ersten Durchgang jedoch vergebens. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Blau-Gelb-Weißen das Tempo, justierten geringfügig nach und kamen bald zum Erfolg: In der 48. Spielminute flankte Alexander Prokopenko auf den auf der rechten Außenbahn gestarteten Julius Heinrich, der den Ball unhaltbar in die Maschen drosch. „Danach haben wir es aber verpasst, das Spiel eher zu entscheiden“, resümierte Wölfel. Tatsächlich kamen die Gäste in der Folgezeit zu aussichtsreichen Möglichkeiten, die die Platzherren aber mit großer Entschlossenheit abwehrten. Kurz vor dem Ende der Partie etwa klärte Jonas Scherf im Strafraum einen brandgefährlichen Querpass der Gäste. „Wie sich die Jungs einem möglichen Gegentor zur Wehr gesetzt und in jeden Ball gehauen haben, dieser Wille, hat am Ende den Unterschied ausgemacht“, sagte Daniel Wölfel stolz. Schließlich verwandelte David Brähler in der zweiten Minute der Nachspielzeit souverän einen Foulelfmeter – Torhüter Franz Lohse hatten den FCC-Angreifer von den Beinen geholt – zum alles entscheidenden Endstand. Das torlose Remis der Vorwoche bei Dynamo Dresden sei rückblickend wohl der entscheidende Wachrüttler gewesen, konstatierte Wölfel. Der Sieg im Spitzenspiel sei verdient und gut für die Moral der Mannschaft. Die harte Arbeit trägt Früchte. „So soll es sein“, sagt der Trainer.

Der Blick in die Tabelle:

1. FC Carl Zeiss Jena (17 Spiele, 40 Punkte, 42:15 Tore)
2. Hallescher FC (17, 37, 34:15)
3. 1. FC Magdeburg (17, 34, 41:19)
4. FC Erzgebirge Aue (17, 33, 45:18).


Wölfel: "Wir sind nicht an unsere Leistungsgrenze gegangen!"

Torloses Gastspiel in Dresden

Keine Tore fielen beim Gastspiel unseres FC Carl Zeiss Jena bei der SG Dynamo Dresden in der B-Junioren-Regionalliga Nordost. Trainer Daniel Wölfel haderte mit dem Resultat: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen: Wir sind nicht an unsere Leistungsgrenze gegangen, haben nicht das Optimale heraus geholt“, sagte er selbstkritisch. Zwar sei seine Mannschaft über die gesamte Dauer der Partie dominant gewesen, aber eben nicht zwingend genug im Spiel nach vorn. „Wir haben zu wenig Kapital aus dem Ballbesitz geschlagen“, stellte Wölfel fest. Möglichkeiten habe es indes zur Genüge gegeben. Doch allein viermal kollidierten die Jenaer Hoffnungen auf den Sieg mit dem Aluminium-Gehäuse der Dresdener – abschließend knallte Silas Hagemann den Ball in der letzten Spielminute an die Latte. „Wir sind auf einen Gegner getroffen, der sich mit aller Kraft gewehrt hat und einen Punkt holen wollte“, konstatierte Wölfel, der beim Tabellenzehnten nicht aus dem Vollen schöpfen konnte: vier Stammspieler fehlten krankheits- und verletzungsbedingt.

An diesem Samstag empfängt unser FC Carl Zeiss Jena als Spitzenreiter den Tabellenzweiten Halleschen FC im Paradies. Anstoß der Partie auf Platz 2 des Ernst-Abbe-Sportfeldes ist um 12 Uhr.

Der Blick in die Tabelle:

1. FC Carl Zeiss Jena (16 Spiele, 37 Punkte, 40:15 Tore)
2. Hallescher FC (16, 37, 34:13)
3. 1. FC Magdeburg (16, 31, 35:19)

10. SG Dynamo Dresden (15, 16, 18:32).


Gelungene Restrunden-Vorbereitung in Bad Blankenburg

Kinder- und Jugendfußballstiftung Jena finanziert Trainingslager

Die U17-Junioren unseres FC Carl Zeiss Jena absolvierten zum Abschluss der Winterpause in der B-Junioren-Regionalliga Nordost ein viertägiges Trainingslager in Bad Blankenburg. Als eine „gelungene Aktion eine Woche vor dem Punktspielstart“ bewertete Trainer Daniel Wölfel den Aufenthalt in der Landessportschule. In insgesamt sieben Trainingseinheiten und zusätzlichen teambildenden Maßnahmen rückte die Mannschaft, die die an der Spitze der Regionalliga steht, enger zusammen und fokussierte das ausgewiesene Saisonziel – den Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost.

Ermöglicht und finanziert hatte das Trainingslager die Kinder- und Jugendfußballstiftung Jena. „Ihr gilt dafür unser besonderer Dank“, bekräftigte der Trainer.

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Die Spieler Rocco Baxmann und Max Grimm berichten aus dem Trainingslager:

„Am Mittwoch, dem 13.02.2019, reiste unsere Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena U17 nach Bad Blankenburg, um dort in der Landessportschule das Wintertrainingslager zu verbringen. Der Aufenthalt begann mit einer Trainingseinheit am Morgen sowie einem nachmittäglichen Elf-gegen-Elf - wobei die Mannschaft noch etwas Zeit brauchte, die notwendige Konzentration und Spannung zu finden. Zwischenzeitlich bezogen wir unsere Zimmer beziehen. Die Enttäuschung über den mangelnden Wlan-Empfang, vertrieben wir uns mit Musik und dem gemeinsamen Spiel auf den mitgebrachten Playstation-Konsolen. Den ersten Tag ließen wir mit ein bis zwei Saunagängen ausklingen. Die Trainingseinheit am Donnerstagmorgen war der Tiefpunkt des gesamten Trainingslagers: Bei der auf den Spielaufbau konzentrierten Einheit, fehlte uns die nötige Ernsthaftigkeit, Konzentration, vielleicht aber auch etwas Kraft, weshalb der Tag nun von seinem eigentlichen Plan abwich. Am Nachmittag teilten wir uns in zwei Gruppen, in denen wir uns mit verschiedenen Taktiken gegen unterschiedliche Defensivsysteme beschäftigten und gleich mehrere Varianten ausdachten, auf. Das abendliche Training war auf Technik und Regeneration ausgelegt. Die Spielform – mit jeweils nur einem Kontakt – löste bei uns allen viel Spaß aus!

In der Einheit am Freitagmorgen konzentrierten wir uns aus Abschlüsse, während am Nachmittag einstudierte Eckballvarianten am Gegnerteam ausprobiert wurden. Im Anschluss daran gab es einen Torschusswettbewerb, der nur über den Videobeweis entschieden werden konnte!
In der Sitzung am Abend tauschten wir uns im Team über neue Werte und Ziele für die Rückrunde aus.

Aufgrund der Spielabsage von Testspielgegner „SpVgg Bayern Hof“ gingen wir an unserem letzten Tag nochmal auf den Platz und absolvierten eine abschließende, intensivere Einheit, bestehend aus einer Ballhalteform und einer Turnierform. Hierbei brauchten wir etwa Zeit, um in das Training hinein zu kommen. Jedoch waren Einstellung, Konzentration und nötige Aggressivität im Turnier bei allen Spielern vorhanden. Es war viel Tempo im Spiel. Gegen Mittag räumten alle Spieler ihre Zimmer und wir traten die Heimreise an, um an den letzten beiden Ferientagen noch etwas zu entspannen.

 

 

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