Berichte der Saison

Verdiente Niederlage gegen Sandersdorf

"Waren in der ersten Halbzeit zu schwach"

Beim Tabellennachbarn in der NOFV-Oberliga Süd, der SG Union Sandersdorf, verlor der FC Carl Zeiss Jena mit 0:3. „Uns hat die Konsequenz gefehlt – nach vorn und nach hinten“, sagte Trainer Christian Fröhlich enttäuscht. Binnen vierzehn Minuten entschieden die Gastgeber das Spiel: Richard Wießner (31.) und Denis Zivcec (38./45.) trafen für Sandersdorf; zweimal hatte sich der FCC auskontern lassen. „Wir waren in der ersten Halbzeit zu schwach und haben verdient verloren“, gestand Fröhlich.

Der Blick in die Tabelle:
1.FSV 63 Luckenwalde (20 Spiele, 48 Punkte, 57:15 Tore)

6. VfB Krieschow (20, 28, 25:27)
7. FC Carl Zeiss Jena (19, 28, 32:36)
8. SG Union Sandersdorf (20, 26, 27:27).


Verändertes Fluidum beim Punktspiel im Stadion

Zweite unterliegt Aufstiegsaspirant aus Leipzig

Im Ernst-Abbe-Sportfeld verlor der FC Carl Zeiss Jena gegen den Tabellenzweiten der NOFV-Oberliga Süd, die BSG Chemie Leipzig, mit 0:2. Insgesamt 666 Zuschauer – etwa 600 Anhänger waren aus Leipzig angereist – sorgten im Stadion für eine besondere Atmosphäre. Ein individueller Fehler im Spielaufbau begründete die frühe Führung für die Gäste: Kai Druschky traf in der dritten Spielminute aus kurzer Distanz. Trainer Christian Fröhlich haderte mit der ersten halben Stunde. „Meine Mannschaft ist nicht so aufgetreten, wie ich es mir gewünscht hatte. Ein Stück weit mutlos, teilweise sogar ängstlich – ob es am Platz lag oder an der Kulisse, weiß ich nicht“, sagte Fröhlich. Das frühe Tor jedenfalls spielte den Sachsen in dem von Zweikämpfen geprägten, phasenweise hektischen und ruppigen Spiel, in die Karten. Gegen die robusten Gäste fehlte den Blau-Gelb-Weißen das Durchsetzungsvermögen. „Wir hatten Schwierigkeiten im Eins-gegen-Eins“, erklärte der Trainer. Gegen die kompakt stehende Defensive vom Chemie – Fröhlich: „Das ist ihr Faustpfand“ – fanden die Jenaer zwar kaum Mittel, probierten es aber unermüdlich. Da der FCC nach dem Seitenwechsel mutiger aufspielte, öffneten sich Räume für Leipzig. Auf der einen Seite kam Jenas Joram Erbarth (47./50.) so zu zwei kleinen Chancen. Auf der anderen brachen die von ihren Fans durchgehend angefeuerten und besungenen Leipziger immer wieder durch die Abwehr der Platzherren. Schließlich beförderte Andy Wendschuch (85.) den Ball zum Endstand über die Linie – vorausgegangen war abermals ein Jenaer Fehler. Der Sieg der Gäste gehe aufgrund der klareren Chancen in Ordnung, anerkannte Fröhlich. Das „Gastspiel“ der „Zweiten“ im Stadion gefiel dem Trainer: „Das Fluidum ist dann schon etwas anders!“ Bloß habe er sich gewünscht, dass der beeindruckende Leipziger Fanblock noch öfter und lauter hätte pfeifen müssen, bemerkte Christian Fröhlich augenzwinkernd.

Der Blick in die Tabelle:
1. FSV Luckenwalde (19 Spiele, 45 Punkte, 48:15 Tore)
2. BSG Chemie Leipzig (18, 42, 38:18)

6. VfB Krieschow (19, 28, 25:24)
7. FC Carl Zeiss Jena (18, 28, 32:33)
8. BSG Wismut Gera (19, 25, 28:30).


"Wir haben uns den Gegner zurechtgelegt!"

Jena gewinnt beim VfL 96 Halle

Beim VfL 96 Halle gewann unser FC Carl Zeiss Jena mit 1:4. In der Tabelle der Südstaffel der NOFV-Oberliga kletterte der Klub damit auf den fünften Rang. Von Beginn an pressten die Jenaer mit Nachdruck; Halle operierte vorwiegend mit langen Bällen. In der 24. Spielminute erzielte Marc Schröder den verdienten Führungstreffer für die Zeiss-Elf: Selbstbewusst schlenzte der 19-Jährige den Ball aus dem Strafraum heraus am langen Pfosten in die Maschen. Doch infolge leichter Unsicherheiten, die sich nach dem Führungstor für nur kurze Zeit in das Jenaer Spiel einschlichen, kamen die Gastgeber zum Ausgleich; Adel Aljindo traf in der 40. Minute zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel nahm der FCC an Fahrt auf: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Gegner zu Recht gelegt“, sagte Trainer Christian Fröhlich anerkennend. In der 48. Minute brachte Valentin Reitstetter die Blau-Gelb-Weißen per Kopf nach Eckball in Führung. In der 77. Minute wiederholte Reitstetter das Kunststück sogar – 1:3. Den Endstand markierte schließlich Maximilian Schlegel, der den Ball nach Querpass von Joram Erbarth im Zuge eines Konters kaltschnäuzig einschob. Fröhlich zollte seinen Spielern ob deren Einstellung Respekt: „Sie hatten Lust und wollten unbedingt gewinnen!“

Die Tabelle:
1. FSV Luckenwalde (18 Spiele, 42 Punkte, 44:14 Tore)
2. BSG Chemie Leipzig (17, 39, 36:18)
3. FC International Leipzig (18, 34, 31:13)
4. FC Eilenburg (18, 29, 32:22)
5. FC Carl Zeiss Jena (17, 28, 32:31)

15. VfL 96 Halle (18, 16, 24:35).


Klare Überlegenheit im Testspiel

Zweite besiegt CFC

Mit 4:0 gewann die „Zweite“ des FC Carl Zeiss Jena ihr Testspiel gegen Regionalliga-Tabellenführer Chemnitzer FC im Ernst-Abbe-Sportfeld. Über dreimal 30 Minuten zeigte die durch wenige Spieler der Ersten verstärkte Zeiss-Elf eine gute Leistung. „Die sollten wir nicht überbewerten, aber ich denke, dass es ein verdienter Sieg war - tipptopp“, sagte Trainer Christian Fröhlich. Felix Brügmann schoss den Klub in der 20. Minute Führung; Joram Erbarth (24.) erhöhte auf 2:0. Im zweiten Durchgang legte Brügmann (47.) seinen zweiten Treffer nach, ehe Maximilian Weiß (60.) zum Endstand abstaubte. „Ich freue mich für die Jungs: Sich gegen so eine Mannschaft beweisen zu können, ist ein Erfolgserlebnis“, sagte Fröhlich. Ein Kompliment sprach er den Akteuren der ersten Mannschaft aus: „Sie haben sich gut eingefügt!“

Zum Einsatz kamen: Lukas Sedlak, Matthias Kühne, Justin Gerlach, Joram Erbarth, Justin Schau, Nicola Jürgens, Felix Brügmann, Maximilian Schlegel, Tom Krahnert, Valentin Reitstetter, Michael Schüler, Laurens Zintsch, Maximilian Weiß, Nils Halbauer, Julian Zarschler, Marc Schröder, Felix Mertes und Tim Noeding.

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