Drei Fragen an Sven Hertrampf zur aktuellen Situation des FCCparadiesCampus

26.04.2021

Da die Saison 20/21 offiziell abgebrochen ist und es aktuell leider nicht viel über den Nachwuchs zu berichten gibt, blicken wir ab heute unter dem Titel „Drei Fragen an...“ hinter die Kulissen des FCC-Nachwuchs und lassen das Team hinter den Teams zu Wort kommen.

Den Anfang macht Sven Hertrampf, Leiter des FCCparadiesCampus, der uns drei Fragen über die jüngste Vergangenheit, die Gegenwart und die nähere Zukunft des ParadiesCampus beantwortet hat.

1. Wie liefen die ersten OnlineCamps des FCC aus Deiner Sicht?

Wir hatten eine fantastische Zeit mit allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der beiden Wochen! Die Kommunikation über den digitalen Weg hat erstaunlich gut funktioniert. Im Online Training ist eine viel bessere individuelle Betreuung möglich, gerade was den Technik- und Athletik-Bereich angeht. Ich war extrem beeindruckt, welche Lernfortschritte alle Kids innerhalb der vier Camptage gemacht haben. Deshalb hat es mich auch überhaupt nicht gewundert, dass in beiden Wochen einige Teilnehmer/innen sogar unsere Profis in den Challenges schlagen konnten ;)
Insgesamt war das OsterOnlineCamp ein voller Erfolg und die zwei Wochen vergingen wie im Flug. Auch wenn digitales Training super abwechslungsreich ist und jeden Spieler und jede Spielerin weiterbringt, hoffen wir natürlich, dass die nächsten Feriencamps wieder offline auf dem Rasen stattfinden können.

2. Welche Angebote sind aktuell vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie möglich?

Wir sind froh und dankbar, dass uns die Stadt Jena in der derzeitigen Situation zumindest Individualtraining auf dem Platz ermöglicht. Dieses Privileg haben in Thüringen nicht viele Vereine, deshalb legen wir auch großen Wert darauf, dass unser Hygienekonzept von allen Spielern und Übungsleitern korrekt umgesetzt wird. Das Individualtraining des FCCparadiesCampus findet auf der Jahnwiese, direkt am Eingang des Ernst-Abbe-Sportfeldes statt. Es können ein bis drei Einheiten pro Woche vereinbart werden, wobei der Zeitrahmen individuell angepasst werden kann. Alle weiteren Infos dazu gibt es auf unserer Homepage.
Der Vorteil am Individualtraining ist, dass die Kids viel stärker in den Trainingsprozess eingebunden werden können. Die eigenen Stärken und Schwächen werden viel bewusster wahrgenommen wodurch sich die Spieler/innen nicht nur fußballerisch, sondern auch in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln. Mir und allen anderen Campustrainern macht es unglaublich viel Spaß, mit den Kids gemeinsam das 1-zu-1-Training zu gestalten und ihren Lernfortschritt dabei zu beobachten.

3. Wie sehen die Pläne für die beliebten SommerferienCamps aus?

Uns allen fehlt der grüne Rasen, Zweikämpfe und der Austausch mit anderen Spielern. Deshalb setzen wir alles dafür ein, in den Sommerferien wieder „normale“ Camps durchführen zu können. Nach aktuellem Stand soll pro Ferienwoche vier festen Gruppen mit 12 Spielern ein Feriencamp ermöglicht werden.
Dazu ist jedoch ein umfangreiches Hygienekonzept nötig, das von den zuständigen Institutionen bestätigt wird. Geplant ist dafür, gemeinsam mit dem Fitness-Club Ringwiese, der aktuell schon Corona-Testungen durchführt, eine Teststation aufzubauen. Wir hoffen, dass es uns gelingt, die entsprechenden Voraussetzungen für ein risikofreies Feriencamp zu schaffen und halten Euch auf dem Laufenden, sobald es etwas Neues zu verkünden gibt.

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